Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

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Fyneiala
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Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Fyneiala » 14. Jan 2019, 13:23

„Es ist Schuljahresbeginn. Der erste Schultag war Montag, der 01. September 1980 und die neuen Austauschschüler haben die ersten Tage hinter sich gebracht.“

Donnerstag, 04.09.1980:

Marie Lou sitzt in ihrem Gemeinschaftsraum auf ihrem Bett und streichelt Adelaine. Ihre Katze ist das einzige, was sie von zu Hause mitnehmen durfte und was ihr Heimweh ein bisschen lindern könnte. Der Tag war anstrengend und ihr raucht der Kopf vom Arithmantik Unterricht. „Diese seltsamen Unterrichtsfächer“ dachte sie und schüttelte den Kopf um den Zahlensalat daraus zu vertreiben. Ihre Hausaufgaben sind natürlich schon gemacht aber sie möchte noch nicht wieder in die große Halle wo sich alle Schüler quatschend und tratschend aufhalten und zusammen über den Hausaufgaben brüten. Das war ihr grade zu viel Lärm und sie genoss die Ruhe. Demnächst müsste einer der anderen Austauschschüler ohnehin hereingestürmt kommen.
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Phineas_King
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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Phineas_King » 17. Jan 2019, 11:29

Phineas hatte nach einer halben Stunde endlich zustande gebracht im richtigen Flur zu landen. Er hasste diese umständlichen Wege. Wer zum Teufel hatte sich ausgedacht, dass sich Treppen unbedingt zufällig verschieben mussten? Und heute war er beinahe gestürzt weil plötzlich eine Stufe verschwunden war. Er war nach dem Unterricht in der Bibliothek gewesen und hatte sich einige Bücher ausgeliehen. Auf dem Weg hatte er Ciáran getroffen und hielt immer noch den Brief in der Hand, den ihn der Hufflepuff in die Hand gedrückt hatte.
Nun stand er endlich vor dem Austauschüler Gemeinschaftsraum. Er flüsterte ein „Drachenzahn“ und konnte schließlich die Tür öffnen. Er nahm den angenehmen Geruch von Kerzenwachs wahr und sah, dass Malou sich bereits niedergelassen hatte. Sie saß auf ihrem Bett und streichelte ihre Katze.
Phin lächelte sie an „Hey Malou“ begrüßte er sie freundlich und ließ seine Schultasche neben sein Bett plumpsen. Sie war schwer von den ganzen Büchern die er sich ausgeliehen hatte. Aber er musste es schließlich ausnutzen, dass Hogwarts so eine riesen Bibliothek hatte – deutlich größer als die in Ilvermorny. Was durchaus verständlich ist, wenn man beachtet, dass es Hogwarts schon deutlich länger gab.
Er nahm seine Feder und ein Tintenfaß aus seiner Schultasche und setzte sich an den Tisch. Er musste noch die Adresse seiner Familie auf den Brief von Ciáran schreiben, damit die Eule ihn auch sicher nach Übersee bringen konnte. Er hoffte, dass dieser ankam, schließlich hatte er keine Ahnung ob Eulen so weit fliegen konnten.
Er tauchte seine Feder in die Tinte und kritzelte auf den Brief: „Mr. William King jr., Michoud Blvd. 4a, New Orleans, LA 70129, USA“. Zufrieden mit seiner Arbeit legte er die Feder beiseite und ließ die Tinte trocknen.
Dann sah er wieder zu Malou: „Sag mal bist du auch zu Jess‘ Geburtstag eingeladen?“ fragte er sie. Er wusste das Mortimer eingeladen war – auch wenn dieser nicht so schien, als wenn er große Lust verspürte an dieser teilzunehmen. Er wedelte dabei mit den Brief in der Hoffnung, dass die Tinte dann besser einzog.
Sie waren erst 3 Tage hier, aber bisher konnten er und die andren Austauschschüler sich nicht so recht für ihre neue Schule begeistern. Die Fortbewegung war umständlich, es gab Bäume die einen umbringen wollten, die Unterrichtsfächer waren vollkommen wirr und irrelevant für die Abschlussprüfungen und Briten schienen alle zu spinnen. Nagut nicht alle, er hatte ein paar echt coole Menschen kennengelernt, wie Cian und Levi. Die Mädchen waren auch nicht gerade zu verachten. Es war gut mal wieder neue Leute kennen zu lernen – besonders neue Mädchen. An seiner alten Schule kannte er bisher so ziemlich alle.
Er beschloss, dass die Tinte jetzt trocken genug war und ging hinüber zu seiner Schultasche um ihn einzustecken. Bei nächster Gelegenheit würde er ihn zum Eulenturm bringen – wenn er sehr viel Zeit hatte, denn den zu finden würde ihn Zeit kosten. Er ging schließlich zu Malou und setzte sich vor Sie auf den Boden. Er lächelte Adelaine an und streckte ihr die Hand entgegen, damit sie daran schnüffeln konnte. Sie war soo klein und flauschig. Er wünschte sich, dass er Archie hätte mitbringen dürfen. Er vermisste seinen Kniesel sehr.
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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Fyneiala » 21. Jan 2019, 08:20

"Oui, isch bin auch eingeladen. Aber isch weiß nischt, ob isch ´insoll. Isch ´abe angst, dass isch nischt ´infinde" sagte sie zu Phin und beide mussten lachen. Sie betrachtete ihre Katze, wie sie neugierig an dem Amerikaner schnupperte. "Ast du deine Ausaufgaben schon fertisch? Wenn du magst, kannst du schauen, ob du welsche von mir brauchen kannst und abschreiben. Die Fäscher ´ier sind so seltsam. So gemischt aus allem möglischen und man weiß gar nischt, was für ein Fach gerade dran ist. Wie soll das denn für die Prüfung klappen? Weißt du, zu erst aben wir eine kleine Drache auf de Schulter von de wunderschöne Professorr´ und dann kommt de andere Professorr und ersält was von Sahlen. Viele viele Sahlen und Buchstaben und isch verschte´e nur die ´älfte." sie schüttelt leicht den Kopf bei dem Gedanken an den Unterricht. Das einzige, was ihr logisch vorkam, war der Duellierunterricht. Was sie da lernten war auch sinnvoll und hatte auch eine gewisse Art von Eleganz. Wenn auch die meisten den Zauberstab zum Duell eher hielten als würden sie ein Bücherregal abstauben. Als Strafarbeit und hätten keine Lust dazu. Und es gab Sportunterricht. Was an für sich ja schön war, aber Sportunterricht bedeutete für Marie Lou Tanzen und Gymastik und nicht im kalten Dreck von einem Proffessor mit Mütze gedrillt zu werden. Sie hatte nur Gymnastikkleidung dabei und keine Kleidung für sportliche Aktivitäten draußen. Es war ihr unendlich peinlich, dass sie das so falsch verstanden hatte und nicht die passende Keidung dabei hatte. Geschweige denn Schuhe. Sie hoffte, die Eule mit dem Hilferuf würde bald ihre Eltern erreichen, dass diese ihr passendere Kleidung schickten. Und vielleicht einen kürzeren Rock. Der den sie dabei hatte, war zwar schön, aber umständlich. Mal schauen, was eines der nächsten Pakete brachte. Sie hatte ihren Eltern auch geschrieben, wie dreckig und unordentlich und trist hier alles ist und hoffte inständig, dass sie ihr ein bisschen Stoffe mitschickten, dass sie zumindest den Gemeinschaftsraum etwas schöner herrichten konnte. Hier gab es definitiv zu wenig Blumen und Schmetterlinge... "ast du denn ein Geschenk für de kleine Waschbär? Isch denke, isch bringe ihr eine Schleife für de ´aare mit und werde sumindest vorbeischauen. Meinst du Morti kommt auch? " sagte sie zu Phin.

Sie hatte sich in den paar Tagen, die sie nun schon hier waren mit den beiden Jungs am meisten angefreundet. Isabella war irgendwie seltsam, weil sie sich immer absonderte und es schien, sie wollte nicht teil der Gemeinschaft werden. Vielleicht hatte sie auch nur angst, das wusste Marie Lou aber auch nicht so genau. Phin war lustig, auch wenn er sie irgendwie ständig zu Unfug anstiftete. Das gehörte sich zwar gar nicht, aber ihre Eltern mussten das ja nicht erfahren. Und Morti war eben aus Durmstrang. Ihn fand sie vor allem sympatisch, weil er Hogwarts auch doof fand. Sehr doof....

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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Phineas_King » 28. Jan 2019, 13:06

Nachdem die Katze von Malou ihn nicht anfauchte traute er sich leicht über ihren Kopf zu streicheln und sie hinter den Ohren zu kraulen. Er lächelte sie an und sah zu ihr hoch: "Ach wir verlaufen uns einfach zusammen!" scherzte er und lachte: "Zu zweit verloren gehen ist bestimmt sehr viel lustiger." Er war froh, das Malou anscheinend auch noch Probleme mit der Orientierung in diesem verwinkeltem Schloss hatte.
Nun erzhälte Malou vom Unterricht und er veruschte ihren Ausführungen zu folgen, was gar nicht so einfach war wenn man nicht selbst dabei war. Als sie dann aber Drache erwähnte horchte er auf: "Ein Drache? Wie cool! Ich wünschte ich hätte den Drachen gesehen. Was für eine Art war das?" Er sah interessiert zu ihr, dann fügte er auf ihre Frage hin an: "Die Aufgaben mache ich glaub ich später. Wir sollen uns irgendwie mit der Kunst des Krieges nach Sun tsu beschäftigten für Taktik. Dafür hab ich mir das Buch aus der Bibliothek geholt - das waren gar nicht einfach zu finden." Er nickte hinüber zu den Büchern die er vorhin abgelegt hatte. Malous Katze wandte sich von ihm ab und kuschelte sich mehr in den Schoß ihrer Besitzerin. Er blieb zwar sitzen aber lehnte sich zurück.
Er dachte kurz über ihre Frage nach, was er Jess schenken sollte. Er hatte sogar Aidan dazu befragt, weil dieser ihr bester Freund war. Phin seufzte: "Ich muss mal schauen was ich in so kurzer Zeit auftreiben kann. Aidan hat vorgeschlagen, dass ich ihr was zum Schreiben schenke, weil sie wohl viel in ihr Notizbuch schreibt - oder war es ein Tagebuch? - ach egal..." Er fragte sich ob sie auch Dinge über ihn in ihr Buch schrieb? Er schmunzelte leicht bei dem Gedanken. Er mochte die Kleine und hatte das Gefühl, dass sie ihm auch nicht abgeneigt war. Vielleicht konnte er sie ja klar machen. Er sah Malou schmunzelnd an: "Wie kommst du denn auf Waschbär?" Das war ein Tier, was er im ersten Moment nicht mit der Gryffindor verbinden würde.
Als Malou nach Mortimer fragte zuckte er mit den Schultern: "Ich bin mir nicht sicher. Zumindest scheint er über ein Geschenk nachzudenken. Also geh ich mal davon aus, dass er mitkommt". Eigentlich dachte er sich, dass Mortimer nicht sehr motiviert klang zu der Party zu gehen. Aber das könnte sich ja noch ändern. Phin konnte sehr überzeugend sein wenn er wollte.
"Hast du eigentlich schon an deine Eltern geschrieben?" Malou hatte ziemlich oft erwähnt, dass sie ihren Eltern mitteilen wollte wie schlimm es hier auf Hogwarts war und sie bitten wollte sie zurück nach Beauxbaton zu holen.
Phin verstand ihren Unmut, musste aber zugeben, dass er es äußerst Schade finden würde, wenn Malou weg ging. Er hatte die Franzosin gern, sie war mit Mortimer zu seinen engsten Freunden hier geworden. Auch wenn sie manchmal sehr anstrengend sein konnte mit ihren Etiketten schätzte er doch ihre Meinung und ihr Einfühlungsvermögen - von welchem er selbst nicht überäßig viel hatte. Er bemerkte erst jetzt, dass er Sie bei seinen Gedankengängen etwas abwesend angestarrt hatte. Er lächelte entschuldigend ehe er Richtung Tür sah und sich fragte, ob Mortimer nach dem Unterricht auch erst einmal in den Gemeinschaftsraum kam, oder ob er noch verabredet war.
Zuletzt geändert von Phineas_King am 28. Jan 2019, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Fyneiala » 2. Feb 2019, 16:43

"oui, d´accord. Das ist eine gute idee, zusammen zu verlaufen, dann muss isch nischt alleine diese gruselige Turm ´ochirren. Isch ´abe irgendwo auch eine aarschleife, die isch ihr schenken kann. Sie at so schöne aahre, das passt gut dasu" satgte sie und sah sich direkt suchend um. Sie überlegte, wo sie diese eine kleine pinke Haarschleife hingetan haben mochte. Vermutlich lag sie in ihrem Schrank oben in einer kleinen Kiste. Sie würde nachher nachschauen, wenn Adelaine genug von den Streicheleinheiten hatte und nicht mehr auf ihrem Schoß saß. Sie konnte sehr ungehalten werden, wenn man sie von seinem Schoß schubste und marie lou wollte nicht riskieren, dass sich ihre Katze direkt in Ihrem Rock verfing und womöglich einen Faden zog. Sie schaute wieder zu Phin ehe sie weitersprach: "die Eule müsste diese Woche noch bei meinen Eltern ankommen. Isch offe, dass sie mir neue Sportkleidung schicken. Mit meine Sachen kann isch nischt in de Dreck drennen" sagte sie und verzog ein wenig das Gesicht. "De Drache war eine wunderschöne Sumpfdrache" und ihre Miene hellte sich wieder auf: "Weißt du, die können sisch an die Umgebung anpassen. Deswegen sind sie Meister im Tarnen. Wenn sie nischt gefunden werde wollen, dann findest du sie nischt. Und sie sind sehr treu. Wenn sie eine Mensch als Freund aben, dann verteidigen sie de Mensch auch. Und sie sind sehr eigensinnig. Was sie fressen abe isch grade vergessen. Das muss isch in meine Aufschriebe nachlesen. Aber er ist sehr schön und passt sehrr gut su de schöne Proffessorr. Kunst des Krieges klingt furschtbar. Ist das wenigstens spannend?"
Zuletzt geändert von Fyneiala am 3. Feb 2019, 02:53, insgesamt 1-mal geändert.

Mohei
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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Mohei » 3. Feb 2019, 02:01

Es war kein guter Tag gewesen und Mortimer stapfte mehr als nur missmutig die ganzen Gänge und Treppen hoch und runter, die ihn zum Gemeinschaftsraum führen würden. Hoffentlich war Phineas da. Oder Malou. Wobei, bei seinem Glück heute wäre es wohl eher Isabella. Hmpf. Der hatte er nun echt nichts zu sagen.
Wenn er sich nicht zu aktiv auf den Weg konzentrierte, dann fand er ihn meist schon erstaunlich gut dafür, dass er erst seit einigen Tagen hier war. Er war allerdings auch schon im Pokalzimmer gelandet, als er zur Eulerei wollte, weil diese verdammten Treppen einfach nie machten, wofür sie geschaffen worden waren! Wenn Mortimer vor seiner Ankunft hier Höhen gehasst hatte, dann wurde es durch die bloße Architektur Hogwarts' wirklich nicht verstärkt. Wobei er wirklich versuchte das Muster der sich bewegenden Treppen zu finden. Da er meist zu ähnlichen Tageszeiten hoch und runter musste, sollte das theoretisch nicht so schwierig sein – falsch gedacht. Vier Tage waren nicht genug, um irgendein Muster zu erkennen.
Dennoch fand er seinen Weg heute viel zu gut und es fehlten nur noch anderthalb Treppen, als er schließlich einen neuen Haken an Hogwarts fand: Tricktreppen. Ved Merlins skæg, wer sollte denn auch damit rechnen, dass ganze Stufen verschwanden?! Diese Schule war ein einziger Haufen undurchdachter, verschissener-
Da Mortimer nur mit einem Bein in der Nicht-Stufe feststeckte, versuchte er, es frei zu bekommen, aber es klappte nicht. Ausnahmsweise schien niemand den selben Weg zu müssen wie er und er verharrte länger auf und in der Treppe, als ihm lieb war, bis nach gefühlten Ewigkeiten eine ältere Ravenclaw, die sich als Bonnie vorstellte (hatte er den Namen nicht irgendwo schon mal gehört? Es waren zu viele für so wenige Tage!), die Treppen runterflitze, elegant die Stufe übersprang und dann stehen blieb, als hätte sie ihn gerade erst gesehen. Netterweise blieb sie lange genug um ihn rauszuziehen, auszulachen und zu erklären, dass es nun mal Trickstufen gab, die man aber ganz leicht umgehen konnte, wenn man wusste, wo sie waren. Hätte ihm das mal jemand vorher gesagt. Aber nein. Dieses Schloss war nicht nur magisch, es war verflucht!
„Wenn ich muss suchen nach ein Flubberwurm mehr, kippen ich all das Schleim, das wir haben gefunden, über der Professors Kopf!“, tat er kund, als er endlich den Gemeinschaftsraum erreichte. Die Tür war noch nicht mal ganz zu, als er anfing sich Luft zu machen. „Und diese eine von mein Klasse? Wie kann ein Mensch sein so anstrengend?! Wenn es nur sein sie, ok, aber diese ganse Schloss sein wie sie und tun alles besser wissen. Wo man möchten hin sum Beispiel. Oder wie man müssen gehen runter die Treppen.“ Und seine Eltern waren nicht so begeistert gewesen, als er ihnen vorgeschlagen hatte, dass er doch wieder nach Durmstrang gehen könnte. Er könnte es doch wenigstens mal probieren. Es sei doch alles gar nicht so schlimm. Er hätte ihren Brief heute morgen am liebsten gleich wieder zurück geschickt.
Ungehalten pfefferte er seine Schultasche auf sein Bett, bevor er tief Luft holte und seine beiden Mitgefangenen das erste Mal wirklich ansah. Phineas und Malou. Na, immerhin etwas, das seine Laune etwas heben konnte. Und von Isabella war auch nichts zu sehen.
Als die Tür laut ins Schloss fiel, hörte er ein leises Fauchen von oberhalb des Schrankes. Malous Katze. Na toll, jetzt war die auch noch schlecht drauf. Er seufzte und sagte etwas ruhiger: „Ich hoffen, euer Tag sein gewesen besser als meine.“
Es war das erste Mal, dass er seinem Zorn überhaupt so richtig Luft machte. Es war der Brief gewesen, der ihn am meisten ärgerte und mit jeder Minute hier, fand er einen Grund mehr, wieso seine Eltern im Unrecht waren. Wieso konnten sie nicht einfach einsehen, dass Hogwarts ihm nicht mehr beibringen konnte, als er in der Heimat auch lernen würde? Das hier war lächerlich.
Zuletzt geändert von Mohei am 3. Feb 2019, 02:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Phineas_King » 3. Feb 2019, 20:54

Phineas lauschte sehr begeistert Malous Ausführungen über Sumpfdrachen. "Woah...cool. Ich will auch so einen als Haustier" fügte er zwischendurch an und stellte sich vor wie cool das einfach wäre einen Hausdrachen zu haben. Er würde sich etwas mehr über Sumpfdrachen informieren müssen und wo sie herkamen. In seiner Heimat New Orleans gab es es eine Menge Sümpfe. Vielleicht gab es ja Sumpfdrachen im Bayou? Er müsste dann nur noch seine Eltern überzeugen und sichergehen, dass Sumpfdrachen keine Kniesel fraßen. Auf Archiebald würde er auf gar keinen Fall verzichten.
Darauf, dass sie hoffte, dass ihre Eltern ihr neue Sportkleidung schickten konnte er nicht viel erwidern. Er hatte nicht das vergnügen gehabt Sie in ihrer Tanzuniform zu sehen. Aber er war sich sicher das dies ein wunderschöner Anblick war. "Bestimmt schicken sie dir etwas praktischeres. Wenn nicht können wir schauen ob es in diesem kleinen Dorf hier in der nähe einen Klamottenladen gibt." Er hatte zumindest von seinen Mitschülern gehört, dass es hier sowas wie freie Wochenenden gab, an denen man ins nahegelegene Dorf einkaufen gehen konnte. Hogsmead oder so. Es soll da wohl auch ein schönes Café geben. Vielleicht könnte er Jess dahin mal einladen. So ein Date mit Kuchen und Tee war doch romantisch oder?
Plötzlich öffnete sich die Tür und der Däne kam schimpfend herein gestürmt. Phin sah stirnrunzelnd zu ihm hoch und duckte sich im nächsten Moment als Mortimer seine Tasche mit Schwung über seinen Kopf hinweg aufs Bett warf. Er hoffte zumindest das Mortimer ihn nicht in seiner Wut auf dem Boden mitte im Raum übersah und über ihn drüberfiel. Aber dann sah er zu ihnen hinüber und erkundigte sich nach ihrem Tag. "Well...anscheinend besser als deiner Bro." antwortete er. "Ihr habt wieder flubberwürmer gesammelt?" setzte er nach. Er hatte persönlich nichts gegen Flubberwürmer, außer wenn er sie für Zaubertränke töten sollte. Da hatte er sich bisher immer gegen gesträubt und dann lieber ein T in Kauf genommen.
Sein Freund schien ziemlich aufgeregt zu sein. Er war derjenige der von ihnen dreien Hogwarts wohl am meisten verabscheute. Phin konnte das nachvollziehen, auch wenn er ziemlich gut darin war sich zu adaptieren - das musste er wohl oder übel, wenn er hier Werbung für das Geschäft seiner Familie machen wollte. Um verkaufen zu können muss man den Absatzmarkt kennen und einen guten Ruf haben. Aber er verstand es auch,dass die anderen beiden gar keinen Grund hatten sich hier an irgendwas gewöhnen zu wollen. Malou würde so oder so nächstes Jahr wieder zurück nach Frankreich gehen. Und Mortimer...der schien zumindest die Hoffnung zu hegen nicht hier bleiben zu müssen. Phin seufzte...sie waren schon eine seltsame Truppe. Er seufzte ein wenig, dann erhob er sich und ging hinüber zu dem Regal wo sie alles mögliche verstauten. Er nahm eines der Bonbongläser an sich und ging hinüber zu Mortimer. "Weißt du was du jetzt brauchst? Schokolade!" verkündete er. "Schokolade macht Glücklich." er öffnete den Deckel und drückte Mortimer eine Handvoll Schokoladenbonbons in die Hand. Danach warf er sich selbst drei in den Mund. "Du auch Malou?" frage er und reichte ihr das Bonbonglas herüber. "Das sind die die ich heute morgen von irgendeiner heimlichen Verhererin bekommn habe. Die sind echt gut!" nachdem die beiden ihm skeptische Blicke zuwarfen fügte er an: "Scheint kein Liebestrank drin zu sein...jedenfalls hab ich bis jetzt nichts davon gemerkt und ich hab schon einige gegessen" er zuckte mit den Schultern und lächelte. Wären die Schokobonbons von Willow gewesen hätte er sie garantiert nicht gegessen - bei der musste man immer aufpassen, die war unberechenbar, aber Gott sei Dank auf der anderen Seite des Ozeans.
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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Phineas_King » 10. Feb 2019, 23:48

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Zeitsprung: Nach dem Winterball


Phin schloss die Tür hinter sich und seufzte. "Was für ein Abend" murmelte er und lehnte sich noch kurz gegen die Tür, wie um zu verschnaufen. Es war als hätte dieser Abend Ewigkeiten gedauert und trotzdem ist so viel auf einmal passiert. Nun war der erste Moment, da er mit seinen Gedanken vollkommen allein war. Er stieß sich von der Wand ab und ging hinüber zu dem Spiegel wo er sich skeptisch betrachtete. Er sah sehr fertig aus. Unter seinen Augen hatten sich Schatten gebildet und seine Haare - nun die saßen wild und ungebändigt...wie eigentlich immer. Er strich sich die Locken zurück ,welche sofort wieder in ihre angestammte Position sprangen. Es war wirklich Zeit ins Bett zu gehen und diesen Abend mit all seinen Eskapaden hinter sich zu lassen.
Er lockerte seine Fliege ehe er sie komplett abstreifte und achtlos auf seinen Koffer warf der schon halb gepackt neben seinem Bett stand. Dann zog er sein Jakett aus und knöpfte sein Hemd auf.
Während er an den Knöpfen nestelte schweiften seine Gedanken wieder zu Malou ab. Sie hatte sich wirklich äußerst seltsam benommen heute Abend. Ob sie wirklich auf ihn stand? Sein eigentliches Ziel war es gewesen sie mit Mortimer zusammen zu bringen, aber wer konnte denn ahnen, dass die Französin am Ende doch seinem Charme erlegen war? Das machte das ganze äußerst kompliziert. Er mochte Malou...aber nicht so...oder? Er hatte endlich den letzten Knopf am Hemd geöffnet und es aus der Hose gezogen und machte sich nun an die Ärmel. Er musste auf jeden Fall mit Mortimer darüber reden. Oder lieber nicht? Das war wirklich verzwickt. Etwas unentschlossen setzte er sich auf sein Bett und zog die Schuhe aus. Malou hatte sehr niedergeschlagen gewirkt, als Mortimer weg war und nicht mehr wiederkam und zu gern hätte er belauscht, was sie mit Cat draußen zu reden hatte. Die süße Hufflepuff hatte anscheinend auch keinen besonders herausragenden Abend gehabt. Zumindest schien Levi die meiste Zeit eher geistig abwesend gewesen zu sein. "Ich hoffe so bald gibt es keinen Ball mehr..." seufzte er und ging hinüber zum Waschbecken um sich die Zähne zu putzen.
Zuletzt geändert von Phineas_King am 10. Feb 2019, 23:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Fyneiala » 16. Feb 2019, 12:36

Marie Lou betrat den Gemeinschaftsraum der leer zu sein schien. Was aber nicht sein kann, da Phin grade eben eingetreten ist. Im selben Moment hört sie, wie er vermutlich am Waschbecken steht und grade dabei ist, seine Zähne zu putzen. "Auch recht" dachte sie, "dann sieht er mich nicht gleich. Ich sehe wahrscheinlich eh noch ziemlich verheult aus...." Sie ging zu ihrem Spint und kramte nach ihrem kleinen Spiegel. Ein bisschen sah man es schon, wenn man genau hinschaute. Aber sie konnte ihre leicht geröteten Augen auch einfach mit Müdigkeit erklären. Sie setzte sich auf ihr Bett und dachte über den Abend nach.... da stand plötzlich Phin vor ihr und sprach sie an. Sie verstand ihn erst gar nicht, tauchte dann aber wieder aus ihrer Trance auf. Sie blickte ihn finster an. "Isch dachte, wir sind freunde" setzte sie an und Phin bekam sofort diesen Blick, wie ihn Jungs bekommen, wenn sie sich ertappt fühlen. Das fachte Malous Zorn sofort wieder an. "Isch ´atte disch gebeten, eine gute Date für meine Freundin su suchen. Und dann suchst du eine Garcon der gut su Cat passt. Was ist das für eine Garcon? Eine der seine Date vergisst, wenn eine andere Garcon da steht und verdreht ihm de Kopf?" sie redete sich ein wenig in Rage und leider lies dabei ihre Grammatik immer sehr zu wünschen übrig. Das machte es natürlich für den, der grade ihren Ärger abbekam äußerst schwierig zu verstehen, was sie denn eigentlich meinte. Und deswegen schaute Phin sie auch mit immer größeren Augen an, was sie wiederum als Bestätigung interpretierte."Du ´ast misch und meine Freundin reingelegt und dann ´abe isch wegen dir Morti ste´en lassen und und und was war mit diese Bällschen??? Warum ´abe isch die bekommen?? und und ...." und der Rest des Satzes verschwand in einem Schluchzen......

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Re: Austauschschüler Gemeinschaftsraum 1980/81

Beitrag von Phineas_King » 17. Feb 2019, 20:24

Phin bemerkte als er sich die Zähne putzte erst gar nicht, dass Malou herein kam. Viel zu laut war das raschlen der Zahnbürste in seinem Mund. Als sie dann aber die knarzende Tür ihres Spinds hörte wandte er sich um. Sie betrachtete sich in einem kleinen Spiegel. Doch im Schein des Kerzenlichtes konnte er nicht erkennen ob sie glücklich oder unglücklich mit ihrem Aussehen war. Er spülte sich rasch den Mund aus und trockente seine Hände ehe er zu ihr hinüber ging.
Sie saß ein wenig verträumt auf ihrem Bett und er sprach sie an: "Hey Malou, gehts dir gut? War ja ein ziemlich turbulenter Abend" er lächelte mitleidig zu ihr herunter, ehe er von ihr gehörig den Kopf gewaschen bekam. Ihre Worte prügelten schlimmer auf ihn ein als es ihre Fäuste vermocht hätten. Allein, dass sie ihre Freundschaft in Frage stellte versetzte ihn einen tiefen Stich ins Herz. Denn Malous Freundschaft war eine Sache der er sich immer sicher gewesen war.
Ihre Sätze wurden immer verwirrender, besonders dadurch, dass sie viele Französsische Wörte einflocht, die er nicht sofort erkannte. Sein Französisch war einfach viel zu schlecht. Garcon...was hieß das nochmal? Erst als sie mit dem Gedanken geendet hatte, bemerkte er aus dem Satzzusammenhang das es wohl um Cat und Levi ging. Er zog die Augenbrauen zusammen. Ja das Date war wohl überhaupt nicht gut gelaufen. Aber hätte er das ahnen können? Es ist ja nicht so, dass er alle Jungs hier in und auswendig kannte. Levi kam ihm immer wie ein netter Typ vor, und er hätte niemals gedacht,dass er ein Mädchen bei einem Date einfach stehen lassen würde. Das klang so gar nicht nach ihm.
Gerade als er ihr auf diese Anschuldigung antworten wollte kamen noch weitere von ihr, die er jetzt gar nicht mehr einordnen konnte. Reingelegt? Bällchen? was sollte er getan haben? Er verstand die Welt nicht mehr und sah sie für einen kurzen Moment mit großen fragenden Augen an, ehe ihr Satz in einem Schluchzen abbrach....oh je sie fingt doch nicht etwa an zu weinen?
Phin kniete sich nieder damit er mit ihr ungefähr auf Augenhöhe sein konnte. Realistisch gesehen war er jetzt aber einen Kopf kleiner. "Malou...ganz ruhig" sagte er und versuchte sanft zu klingen: "Ich werde mit Levi reden okay? Ich weiß nicht, was mit ihm los war. Und ein Mädchen auf einem Date einfach stehen lassen ist überhaupt nicht okay. Vielleicht stand er unter einem Zauber oder so? Ich klär das, okay? Und ich werde schauen, dass ich das ganze bei Cat wieder gut mache! Versprochen" Er hatte die Brauen wieder zusammengezogen und sah sie ernst an. Sie sollte nicht denken, dass er nur versuchte sich rauszureden. Wie er das ganze bei Cat wieder gut machte, wusste er noch nicht so richtig. Aber er ließ sich was einfallen. Also vermutlich erst nach den Ferien. Denn bis morgen war das ganze etwas kurzfristig.
Nun nahm Phin Malous Hand und drückte sie: "Wir sind Freunde Malou. Du bist meine beste Freundin hier. Und glaub mir, was auch immer auf dem Ball geschehen ist. Nichts davon war irgendwie Absicht von mir." Er war sich immer noch nicht sicher was er getan haben sollte, aber es war immer besser nicht einfach alles abzustreiten. Viele Mädchen reagierten sehr zickig auf soetwas und glaubten einem nicht. Er sah ihr nun fest in die Augen, jetzt sah er dass sie leicht gerötet waren. Ob das vor Müdigkeit war oder weil sie vielleicht geweint hatte konnte er nicht einschätzen. Aber es war beides nicht auszuschließen: "Ich wollte dich nicht verletzten. Und ich wollte auch nicht, dass du Mortimer für mich stehen lässt. Wenn ich sowas wollen würde, hätte ich ihm doch nicht vorgeschlagen, dich zum Ball einzuladen. Hälst du mich für so gemein und hinterhältig?" er hob eine Braue und presste kurz die Lippen zusammen. Er sah kurz gen Boden und überlegte was er noch sagen könnte. Dann sah er wieder zu ihr und sagte zum schluss: "Es tut mir wirklich leid..." und das tat es ihm auch. Seine Freunde waren ihm wichtig. Er wollte dass sie Spaß hatten und sich gut fühlten. Und nicht dass sie traurig und wütend waren - vor allem nicht wütend auf ihn.
Er ließ ihre Hand schließlich los und seufzte. Jetzt fühlte er sich noch sehr viel schlechter. Warum hatte er nur ein schlechtes Gewissen, wenn er doch eigentlich gar nichts getan hatte?
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